Juli 2

Wie du mit der Müdigkeit bei Parkinson besser umgehen kannst

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Laut einer Studie leiden etwa 50% der Parkinson-Erkrankten unter Müdigkeit. Müde ist sicherlich jeder Mensch einmal. Aber bei Parkinson kann diese Müdigkeit sehr belastend sein. Häufig wird die Müdigkeit sogar als eine Einschränkung im Leben wahrgenommen. 

Leidest du auch unter Müdigkeit und fragst dich jetzt, wie du besser damit umgehen kannst? Wann solltest du vielleicht sogar eine Überanstrengung vermeiden?


In diesem Beitrag zeige ich dir drei Wege für einen besseren Umgang mit der Erschöpfung.


Müdigkeit bei Parkinson

Grundsätzlich ist Müdigkeit ein Zeichen, dass der Körper oder Geist erschöpft ist und eine Pause braucht. Vielleicht schläfst du auch zu wenig oder mit häufigen Unterbrechungen und kannst dich nur mäßig erholen. Dann wäre ein sinnvoller Weg sicherlich, in diesem Bereich eine Verbesserung zu bewirken. Das kannst du durch eine regelmäßigere und effektivere Pausengestaltung, durch Entspannungsübungen und Meditation, durch einen achtsameren Umgang mit dir und deinem Körper oder durch eine Optimierung des Schlafes. Im Online-Trainingsbereich findest du zu diesem Thema 4 Videos, mit denen du dein Schlafverhalten optimieren kannst.


Du hast schon alles versucht?

Es mag sein, dass du jetzt bei diesen Ratschlägen innerlich stöhnst.  Vielleicht hast du das alles schon versucht. Aber an dieser Stelle kann ich dich nur fragen, hast du das wirklich alles ausreichend und regelmäßig umgesetzt oder hast du an irgendeinem Punkt aufgehört, weil es dir gerade unbequem war oder nicht in deinen Zeitplan oder deinen Erwartungen hineinpasste?

Häufig gibt es hier Dinge, die man nämlich wirklich noch verändern kann.


Wie ist dein Muster?

Hast du das Gefühl müde zu sein oder keine Energie zu haben? Das kann natürlich auch durch andere Gefühle wie Ängste oder Niedergeschlagenheit verstärkt sein.

Dadurch dass du dich so müde, ausgelaugt und energielos fühlst,  entsteht automatisch ein Gedanke. Du denkst jetzt vielleicht, wenn du nicht so müde wärst, könntest du mehr tun. Das frustriert dich. Du fühlst dich hilflos und bist wenig motiviert. Deshalb bleibst du lieber sitzen, schaust im Handy Videos oder liest Zeitung. Das ist ein Handlungsmuster. Ruckzuck ist der Tag um. Du hast dich sicherlich irgendwie beschäftigt und vermutlich auch Anstrengungen vermieden. Die Folge ist dann häufig, dass man die Unzufriedenheit steigt.  Vielleicht ist da auch ein schlechtes Gewissen, weil du so inaktiv warst. 

Kennst du solche Muster? Wie ist deins?


Was kannst du denken?

Beim Aufdecken der Muster  geht es nicht darum, dein Verhalten zu bewerten. Das Ziel ist, dir den Zusammenhang zwischen dem Gefühl, den Gedanken und deinem Verhalten bewusst zu machen. Die Abläufe sind erlernt und meist automatisch. Nur wenn du dir dessen bewusst wirst, hast du eine Chance etwas zu verändern.

Du könntest stattdessen z.B. denken: "Obwohl ich so müde bin, könnte ich spazieren gehen."

Mit diesem neuen Gedanken eröffnet sich eine neue Möglichkeit. Die Situation wirkt weniger düster zu sein und du kannst dich entscheiden.

Auf einen neuen Gedanken werden andere Gefühle folgen und auch andere Handlungen und somit Erfahrungen, die du machst. Das kann die Stimmung verbessern, aber auch die Aktivität und damit deine Müdigkeit. Du blendest eventuell die Müdigkeit verstärkt aus und konzentrierst dich stattdessen auf etwas Anderes.


Warum ist das wichtig?

Nun, wenn du durch die Müdigkeit, wenig aktiv bist und am Leben teilnimmst oder dich auch zu wenig bewegst, wird deine Stimmung, dein Körper und dein Gehirn darunter leiden. Deine Kraft wird abnehmen und dein Gehirn kann eben nicht von der Neuroplastizität und Neuroprotektion, von denen ich schon oft berichtet habe, profitieren. Du baust also immer mehr ab, was wohl auch zur Folge hat, dass du schlechter belastbar bist. Kleine Anstrengungen werden dir noch schwerer fallen. Daher ist es eine Möglichkeit deine Gedanken zu überprüfen und zu verändern. Hier ist jeder Gedanken sinnvoller, der ein günstigeres Verhalten erlaubt.


Verhalten verändern

Selbstverständlich kannst du auch ohne das Problem auseinanderzunehmen dein Verhalten verändern. 

Es gibt in Studien Hinweise darauf, dass Krafttraining und Ausdauertraining die Müdigkeit reduzieren können. Bewegung und auch Freunde zu treffen, kann dir gut tun. Auch hier sorgst du dafür, dass dich die Müdigkeit nicht ausbremst. Teste einfach, was du tun kannst, wenn du so müde bist. Wann fühlst du dich besser?

Hilfreich kann ein Spaziergang sein, mit einfachen Übungen zu starten, mehrmals am Tag etwas zu tun oder eben auch an unterschiedlichen Stellschrauben zu drehen, deinen Kreislauf zu aktivieren und deine Ernährung zu verbessern.


Mit Müdigkeit bei Parkinson besser umgehen

Die drei Wege

  1. Pausen machen und Schlaf optimiere
  2. Gedanken verändern
  3. Verhalten verändern

Egal, welchen Weg du wählst oder auch, ob du unterschiedliche Wege mit einander kombinierst, das Ziel ist, dass der Fokus auf deiner Lebensqualität liegt und du dich nicht von der Müdigkeit ausbremsen lässt. Auch wenn der erste Weg bedeutet, dass du Pausen machst, heißt das nicht, dass dein Leben passiv sein sollte und du dich ständig nur Ausruhen darfst. Eine Pause ist immer zwischen zwei Phasen von Anstrengung. Sonst ist es ja keine Pause. Bitte verstehe mich da richtig. Du brauchst auch Anstrengungen und Herausforderungen, von denen du dich erholen kannst.

Welcher Weg für dich sinnvoll ist, hängt von deiner Situation und deinem Charakter ab. Es gibt Menschen, die neigen dazu sich zu überfordern, weil sie so leben wollen, wie früher. Es gibt andere, die schonen sich, weil sie krank sind. Beide Extreme sind ungesund. Das richtige Maß ist entscheidend. Du brauchst Anstrengungen und Pausen. Du brauchst soziale Kontakte und Ruhe. Du brauchst neue Reize und Vertrautes. 


Frage deinen Arzt um Rat

Bitte berücksichtige auch, dass hinter einer chronischen Müdigkeit sowohl eine andere Erkrankung als auch ein Mangel an Nährstoffen stecken kann. Eine genaue Abklärung durch deine Arzt oder Therapeuten sollte daher selbstverständlich sein. Mein Blog kann und will solch eine Diagnose oder Therapie nicht ersetzen. Mein Ziel ist, dich zu aktivieren und gesund zu erhalten.


Mein Angebot

Wenn du merkst, dass du trotz aller Tipps mit der Müdigkeit nicht fertig wirst, vereinbare gerne ein kostenloses Kennenlerngespräch. Bei diesem Gespräch können wir gemeinsam überlegen, was dich unterstützen könnte, um aktiver zu werden. Vielen meiner Kunden hilft ein klarer Plan, passende Strategien und/oder Übungen. Auch meine mentale Unterstützung wirkt motivierend.

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