Oktober 2

Parkinson Übungen: Womit effektiv die Koordination schulen?

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Hast du auch Sorge, dass du dich plötzlich nicht mehr bewegen kannst? Fürchtest du, dass du dich nicht mehr selbstständig versorgen kannst, weil dir die Koordination dazu fehlt?

Viele Parkinson-Erkrankte wenden sich an mich, weil sie entweder in einer Krise stecken, ihre Parkinson-Symptome nicht in den Griff bekommen oder aber das Schlimmste von sich abwenden möchten.


Was ist Koordination?

Im Allgemeinen bedeutet Koordination, dass man etwas aufeinander abstimmt. Das kann im Alltag das Abstimmen von Herausforderungen und Pausen sein, aber auch wie man die alltäglichen Aufgaben trotz Parkinson bewältigen kann. Besonders im Berufsleben wird dies für viele Betroffene zum Balanceakt. Ich kenne genug Fällt, die diesen Balance bewältigen konnten, seit sie gelernt haben mit Parkinson umzugehen.

Koordination betrifft aber auch die Motorik und Bewegungen. Hierbei geht es um das gezielte Lenken von Bewegungen und das Durchführen von Bewegungsabläufen. Oft ist die Koordination unter Stress, zusätzlichen äußeren Reizen oder mit starken Emotionen besonders schwierig.


Wann ist die Koordination für dich eine Herausforderung?


Parkinson: Koordinationsübungen im Alltag

Jede Bewegung im Alltag ist im Grunde eine Übung. Alles, was du aktiv machst, zahlst du auf das Bewegungskonto ein. Du schulst die Koordination mit einfachen Tätigkeiten, wie Kartoffeln schälen, Treppe laufen oder ins Auto einsteigen. Je besser du es schaffst, bei dir zu sein, deinen Körper zu spüren, desto leichter werden dir diese Bewegungen fallen. Meistens steigt durch diese Wahrnehmung auch die Lebensqualität und Stimmung. 

Koordinationsübungen können dir aber auch helfen, deinen Alltag noch besser zu bewältigen, indem du gezielte Übungen durchführst, die genau auf deine Probleme im Alltag ausgerichtet sind.

Die Koordination ist auch dann gefragt, wenn du zwei Dinge oder auch unterschiedliche Bewegungen gleichzeitig machst. Das ist eine besondere Anforderung an dein Gehirn. Dein Gehirn braucht Reize, damit es optimal trainiert bleibt. 


Tipps für deine Koordination

1

Bewegung

Bewegung schult deinen Körper und die Koordination. Ein vielfältiges Bewegungsangebot hält fit.


2

Bewegungsabläufe denken

Deinem Gehirn ist es egal, ob du einen Bewegungsablauf denkst oder tatsächlich ausführst. Dementsprechend ist es wichtig, wirklich bewusst bei der Bewegung zu sein. Führe Übungen bewusst und konzentriert aus und wenn du zu müde zum Üben bist, kann dir ein mentales Training helfen.

3

Schwierige Aufgaben meistern

Manche Aufgaben machen wir ungern, besonders die, die uns schwerfallen. Trotzdem ist es wichtig, das Hemd selbstständig zu zuknöpfen und sich selbst anzuziehen. Damit meine ich nicht, dass du dich quälen sollst, wenn es dir schlecht geht. Aber es gibt immer auch gute Momente. Mache so viel wie möglich selbst, auch wenn andere schneller wären. 

4

Spielerisch üben

Im Video habe ich dir einige Materialien genannt, die du garantiert zuhause hast und mit denen du trotz Parkinson deine Koordination üben kannst. 

Spielerische Übungen können helfen, weil sie nicht negativ geprägt sind. Außerdem ist es unwichtig, ob und wie schnell du einen Ball balanciert kriegst. Du wirst es leichter haben wertfrei zu bleiben. Außerdem bekommst du andere Reize, kannst dein Selbstvertrauen stärken und die Kapazitäten fördern.

5

Gezielt üben

Jede Therapie und auch der Mitgliederbereich zielt darauf ab, dass du deine Herausforderungen gezielt angehst. Spielerisch zu starten, ist eine Taktik. Aber manchmal ist es von Vorteil, wirklich konkret das zu üben, was schwerfällt.

Wie kannst du diese Tipps umsetzen?

Wenn du deine Koordination oder grundsätzlich deinen derzeitigen Zustand verbessern möchtest, ist es wichtig, dass du überhaupt anfängst. Am besten regelmässig und so, wie es zu dir passt. Bleibe wertfrei und starte. Es gibt genug Parkinson-Erkrankte, die erst vorsichtig mit meinen Videos angefangen haben zu üben und sich dann langsam mehr zugetraut haben.


Bemerkungen von anderen Parkinson-Erkrankten sind:

Doch, es hilft: Positive Gedanken, Bewegung an der Luft. Ohne dich wäre ich bestimmt nicht dort, wo ich jetzt bin und ich bleibe dir treu!!!

Ute

Silke gibt mir Energie!

Maria

Das Training motiviert mich.

Thomas

Zusammenfassung

Mit Parkinson kannst du einfach die Koordination üben. Du brauchst keine teuren Trainingsgeräte oder Materialien, sondern kannst einfach so loslegen. Ein aktiver Alltag ist der Grundbaustein. Du kannst darüber hinaus spielerisch oder gezielt üben. Auf meinem YouTube-Kanal oder im Mitgliederbereich findest du viele Übungsanregungen.

Vielen Dank!

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