Atemnot kann Dich in Panik versetzen. Umgekehrt ist es allerdings auch möglich. Deine Panik kann Atemnot auslösen. Das ist völlig unabhängig von einer Parkinson-Erkrankung und auch bei sonst gesunden Menschen möglich. Bei der Parkinson-Krankheit gibt es aber auch Besonderheiten, die zu Atemnot führen können. Darüber möchte ich Dich hier aufklären, damit Du gezielter vorgehen kannst.

Warum Du plötzlich Atemnot haben kannst

  1. ernsthafte Erkrankung (z.B. von Herz oder Lunge)
  2. gestörte Blutdruckregulierung (z.B. Niedriger Blutdruck oder Orthostatische Hypotonie )
  3. Aspiration (durch Schluckprobleme) ► Lungenentzündung
  4. Steifheit, Haltungsschwierigkeiten, starke Skoliose
  5. Panik/Angst

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Was kannst Du tun?

Bevor Du wichtige Symptome übergehst, solltest Du weitere organische Ursachen vom beim Arzt abklären. Grundsätzlich ist es hilfreich, wenn Du bei Atemnot Ruhe bewahrst. Angst steigert die Atemnot. Setze Dich am besten aufrecht hin. Es kann Dir helfen, ein Fenster zu öffnen.
Mache Atem- und Entspannungsübungen. Das kann Dir während einer Krise helfen, aber auch die Häufigkeit und Intensität positiv verändern.
Bewegung oder auch ein Ausdauertraining helfen Dir, den Blutdruck in Schwung zu bringen und regen Dein Herz und den Kreislauf an.
Lockernde Übungen verbessern die Beweglichkeit und helfen Dir Deine Haltung zu schulen.
Wenn es immer wieder zu Atemnot kommt, analysiere die möglichen Faktoren, die damit zusammenhängen. Das hilft Dir Dein Verhalten zu verändern. Du kannst auch Strategien entwickeln, die Dir helfen Krisen zu vermeiden oder schneller zu beenden.

Hilft Dir das?

Passende Atemübungen findest Du im Mitgliederbereich „Mein Fit trotz Parkinson“. Oder brauchst Du eine intensive Beratung oder Betreuung?


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