August 27

Praktische Parkinson-Hilfe: Angst im Freien fix überwinden

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Gehörst du auch zu den Parkinson-Erkrankten, die sich kaum vor die Tür trauen? Ein einfacher Einkauf gleicht einem Alptraum. Ein Spaziergang wird zu Folter und ein Treffen mit Freunden sagst du zur Sicherheit lieber gleich ab.

Wenn es dir auch so geht, wie einigen meiner Kunden, bevor wir mit der Arbeit gestartet sind, dann helfen dir vielleicht auch diese 5 Tipps. So erfährst du, wie du es schrittweise dein Problem angehen kannst. Am Ende erkläre ich dir auch welche zusätzliche Unterstützung auf dich wartet.


Angst vor die Tür zu gehen

In meiner täglichen Arbeit mit Parkinson-Erkrankten sind mir einige Menschen begegnet, die Angst davor hatten vor die Tür zu gehen. Dabei handelte es sich im übrigen eher nicht um eine psychische Erkrankung, sondern um das belastende Gefühl und eine starke Unsicherheit, die sich einfach erklären lässt.

Nun, wenn du unsicher bist, dich außerhalb deiner vier Wände zu bewegen, dann gibt es sicherlich einen Grund dafür. Oder die Angst oder Unsicherheit hat irgendwann - vielleicht auch schleichend - angefangen. Vielleicht hast du Schwierigkeiten zu viele Reize gleichzeitig zu verarbeiten oder du bist unsicher, ob du dich immer auf deine Beine verlassen kannst. Das ist alles verständlich.


Wie kannst du mit der Angst umgehen? 


1

Was ist das Problem?

Mach dir dein Problem bewusst. In welcher Situation hast du Angst oder fühlst du dich unsicher?


Oftmals ist es so, dass wir die Situation lieber ganz vermeiden und uns einschränken, weil sie einfach unangenehm ist. Aber wenn du dich besser verstehst, erkennst du vielleicht, worauf es wirklich ankommt.

2

Warum?

Mach dir bewusst, warum dein Problem dein Problem ist. 


Beispiel: Du bist ungern im Freien, weil...? 

3

Verstärker

Finde heraus, was dein Problem noch verstärkt.


Welche inneren, äußeren oder auch sozialen Faktoren sind es?

4

Linderung

Erkenne, was dir helfen kann dein Problem zu lindern.

5

Trainingsschritte

Stärke die Fähigkeiten, die du brauchst, um dein Hindernis zu bewältigen; optimiere die Situation; führe dich schrittweise heran.

Fallbeispiele aus der Praxis:

Beispiel Maria:

Maria geht ungern vor die Tür, weil sie wackelig auf den Beinen ist. Sie hat Angst umgestossen zu werden. Wenn ihr andere Menschen zu nah kommen, verstärkt sich die Unsicherheit. Geht sie mit ihrem Mann Peter vor die Tür, fühlt sich sich sicher. Alleine schafft sie es aber nicht. 

Marias Hilfsmittel: Maria geht, wenn sie alleine ist, am Stock oder mit Rollator, damit andere Menschen erkennen, dass sie nicht sicher auf den Beinen ist. Oder sie wählt einen Weg, auf dem sie sich sicher fühlt. 

Marias Training: Maria verbessert ihre Gehfähigkeit mit einer Gangschule, Gleichgewichtsübungen und Krafttraining. Dadurch steigt auch ihr Selbstbewusstsein und sie fühlt sich sicherer. Mit einem Mentaltraining hat sie außerdem gelernt, wie sie blitzschnell das sichere Gefühl, das sie sonst nur mit ihrem Mann hat, abrufen kann, um eine unsichere Situation alleine zu meistern.


Beispiel Wilfried:

Wilfried geht ungern vor die Tür, weil er nach kurzer Zeit heftige Schmerzen und Krämpfe kriegt. Andere Leute sind ihm eigentlich egal, aber er möchte nicht auf fremde Hilfe angewiesen sein. Wenn er zu schnell geht und keine Pause machen kann, verstärken sich seine Schmerzen noch. Ihm hilft es, wenn seine Frau ihn mit dem Rollstuhl begleitet, aber eigentlich findet er es albern.

Wilfrieds Hilfsmittel: Wilfried erkennt, dass ihm die Begleitung seiner Frau hilft, längere Strecken zu meistern und sich Schritt für Schritt zu trainieren. So kann er in seiner Umgebung ohne Sitzgelegenheit jederzeit eine Pause machen.

Wilfrieds Training: Wilfried erlernt Übungen, die ihm unterwegs helfen seine Schmerzen zu lindern und die Beine zu entkrampfen. Dadurch kann er es schaffen kürzere Strecken ohne seine Frau zu bewältigen.


Was kannst du tun?

Geh dir Tipps Schritt für Schritt durch und überlege dir deine persönliche Strategie. Wenn dir das schwerfallen sollte, vereinbare gerne ein Kennenlerngespräch mit mir. In diesem Gespräch können wir gemeinsam überlegen, wie ich dir helfen könnte.

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